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DE/EN: Peters Bericht von der Benefiztour – Bericht vom 13. Juli 2010 – “Durch den wilden Osten”

by Renate Schusch on Juli 16th, 2010

verfasst von Isabell Vollmers

Vorweg Ihr Lieben, einige allgemeine Bemerkungen, Nachträge, Gedanken, Beobachtungen…:

  • Inzwischen bin ich immerhin über 7 1/2 tausend km gefahren und weiterhin mit viel Vergnügen, Neugier und Zuversicht (aber auch mit viel Anstrengung) mit topfitter Maschine on- und offroad on my way!
  • Mein Unterbewusstsein hat in harter aber erfolgreicher Arbeit eruiert, dass es bei Mathematikern zwar richtig “Milliarder” heißt (übrigens auch bei Bänkern und Politikern) aber bei Mücken und ähnlichem (s. unter 03.07.2010) muss es natürlich “Myriarden” heißen, was denn sonst!?
  • Bin inzwischen in Ungarn (nettes Hotel für 24 Euro) in dem hübschen Städtchen Sarospatak bei 30 schwülen Grad eingetroffen, da im slovakischen Grenzort Slov Mesto no accomodation vorhanden. Morgen mach ich dann rüber nach Rumänien. Das heißt: bisher (einschl. Germany) neun Länder “erfahren” und elf verschiedene  offizielle Sprachen erlebt – sowie die Taschen inzwischen voller Restgeld (einschl. Euro in. Deutschland, Finnland, Slowakei…) von insgesamt sieben verschiedenen Währungen: bereits in Europa!!
  • Seit Südfinnland, spätestens im südlicheren Baltikum wird’s wieder dunkler. Erste Obstbäume ebenso ab Sündfinnland (Äpfel) und erster Ackerbau ab dem Baltikum – auch erste Kühe und Weiden und vor allem immer mehr Störche (z. Zt. Eltern mit Jungen). Nester mit insgesamt bis zu 5 dieser herrlichen Vögel, z. T. auch “geradezu massenhaft” an den Feldern (20 bis 30). Häufig in den Kleinstädten (mit grenzübergreifender Storchenschutz-Kooperation im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet) alle 100 m ein stolzes Nest – es gibt hier tausende! Wirklich!
  • Biker grüßen einander wie bei uns, viele Harley-Fahrer! Enduros, wie meine Suzuki DR 650 SE, Baujahr 1996 und inzwischen 61.500 km runter, eher ganz selten. Meinen Typ noch nie gesichtet, obwohl für mein Vorhaben äußerst gut geeignet: leicht, wendig, robust, kräftig (ca. 50 PS und ohne Gepäck ca. 165 kg) extra großer Acerbis-Tank it 25 Litern, extra Gepäckhalterung, alles bisher sehr bewährt. Hervorragendes Fahrwerk (= Federung von Wilbers/vorn progressive Feder) für die teilweise äußerst schlechten Nebenstrecken!
  • In den baltischen zumindest stark russisch beeinflussten Ostgebieten oftmals an Schrift und sonstigen Bildern nicht auszumachen, was z. B. ein ganz normales Einkaufszentrum oder ein Supermarkt sein könnte. Im polnischenRaum, den schönen ostpolnischen Städtchen häufig Englisch und Deutsch als schriftliche und sprachliche Kommunikation.
  • Ein kurzer Eindruck von z. T. extremer Armut bei der lettischen Ost-Bevölkerung: An einer Tankstelle musste man vor (!) dem Tanken Geld an der Kasse hinterlegen. “Die Leute fahren sonst weg!”
  • Nachdenkliches zu finnischen und bis nach Litauen mittels Schildern angeküdigten (d.h. vorgewarnte Verkehrsteilnehmer) Elchen: Leider (?) ist mir auch einer auf der Straße begegnet. Ganz im Gegensatz zu Hirschen bei uns: Die tummeln sich ja geradezu massenweise und aufdringlich unter jeder hergelaufenen Waldlaterne rum – unglaublich!
  • Kinder lassen sich wie bei uns gern auf’s Moped setzen. Hupen und blinken gern und quietschen vor Vergnügen. Fotos von den fröhlichen Eltern gemacht.
  • Wahrscheinlich weil es hier am östlichsten Rand der Europäischen Union so gut wie überhaupt keine Touristen gibt (außer in Estland, Tatu z. B. auch deutsche Gruppen und Geschäftsleute) äußern sich die Leute, die man nach dem Weg fragt und den nächsten Ort auf der Karte zeigt, dermaßen langatmig, verwirrend und widersprüchlich, dass man verzweifeln könnte. Anstatt einfach in die Richtung einer großen Straße zu zeigen, bemühen sie sich z. T. wiederholend und eindringlich mir in die Augen schauend auf russisch, lettisch, ungarisch etc. den Weg zu erklären – vielleicht versteht er’s ja beim 4. Mal! Klappt dann ja auch irgendwie.
  • Bei den diversen Sprachen habe ich natürlich noch das eine oder andere Roma/Zigeunerische vergessen: Ab der Slowakei begegnet man vielen dieser offenbar behördlichen in einfachsten und heruntergekommen Wohnblocks (hier im Ort gibt’s ganze Viertel) “Untergezwängten”. Sie sind arbeitslos (z. T. fegen sie in kleinen Trupps die Straßen), offenbar extrem arm, lärmig bis spät in die Nacht. Sehnsüchtig andächtige Gotteslieder um Mitternacht vor einer Kirche neben dem Hotel im einzigartig tiefgreifenden Duett; es hat mich fast umgehauen so schön war das. Dagegen wurde ich vorhin penetrant angebettelt – Ungarn halfen mir. Mein Motorrad musste immer gesichert abgestellt werden nachts.

Weiter mit einzelnen Tagesberichten, z. T. im Kurzstil:

Fortsetzung Do. 08.07.: weiter von Rezekne Richtung Vilnius ( Hauptstadt von Litauen “Wilna”). Das berühmte Riga (Hauptstadt von Lettland) liegt im mittleren Westen, also nicht besucht. Bei der komplizierten Suche nach Grenzübergang zu Litauen bei Daugavpils (ehemals auch Dünaburg) hält völlig unerwartet ein seltner einheimischer Biker neben mir und fragt in Deutsch, wo ich hin möchte. Da gleicher Weg, nimmt er micht mit nach Utena (Litauen). Fahren gemeinsam ca. 65 km zu einem dortigen Freund. Die beiden sprechen russich miteiniander – es geht um Motorradteile. Aufkleber werden ausgetauscht. Bin seitdem Ehrenmitglied der “RA’s”, Rolling Anarching Litunia, mit 3 Totenköpfen im Emblem – ich kann’s Euch später zeigen! Bier wird gekostet und gefachsimpelt. Vorteil der sonst  trennenden russischen Sprache, innerhalb der 3 baltischen Länder (oftmals auch emotional): Man kann sich über die drei Ländergrenzen  sowei nach Russland und in die Ukraine verständigen – auch nicht schlecht! Bei blödem Wetter schließlich in Vilnius gelandet, zentralletisch, auch deutsche Touris dort. Da glitischig mit abgefahrenem Vorderreifen am nächsten Morgen

Fr. 09.07.: nach Hotel-Recherche Werkstatt dafür erfolgreich aufgesucht. Vilnius wirkt kalt und unpersönlich auf mich, etwas klotzig-protzig und erstaunlich groß, auch viele imposante Kultur-Gebäude, markant aber ohne Charme. Übrigens: Seit Mitte Lettland an der weißrussischen Grenze (Minsk) entlang. Bei Lazdilav dann nach Polen, unser Nachbarland, eingereist. Ein herrliches Land und unerwartet schö dieses Ostpolen mit seinen gepflegten und anheimelnden Städtchen. Zum Teil grüßt noch das alte Ostpreußen mit Alleinstein aus der Ferne. In Bialystock gutes und preiswertes Hotel mit Riesenschwimmbad und allem Drum und Dran. Man spricht perfekt deutsch – ausgesprochen freundlich. Und ich dachte wirklich, hier gäb’s nur Wisente. Moderne, tolle Stadt. Überhaupt: lasst bitte alle Vorurteile (auch ich war skeptisch!) fallen! Dieses Land ist traumhaft schön und sehr gepflegt, erinnert an Schweiz u. Österreich, Standard wie bei uns (dabei noch recht preiswert). Unbedingt hinfahren, ich bin begeistert!

Sa. 10.07.: Bei Terespol riesiger u. moderner Grenzübergang  (vorwiegend LKW) nach Weißrussland. Bei Wlodawa auf Campingplatz  mit Massen gezeltet. Herrlicher Badesee, hunderte Buden, Restaurants und allet für tausende Sommergäste – buntes, fröhliches Treiben in Massen aber nett.

So. 11.07.: Neli my dear Gschpusi-Wife hat Geburtstag! Am Waldesrand vor Przemysl preiswertes Hotel. Wirt und Freund fahren Harley – leider kontaktarm. Schöne Stadt.

Mo. 12.07.: Durch sehr einsame bergigte Landschaft mit Serpentinen und üppiger Natur, hübschen Dörfern und gepflegten Höfen. Sehr kurze und günstige Abkürzung nach Medzilaborce (Slowakei). Dieser Ort ist Herkunft von Andy Warhol (Eltern dort geboren) und es gibt dort ein Andy Warhol Museum, allerdings selten geöffnet wie auch die Geschäfte. Hier trifft man nun sofort, ganz im Gegensatz zu Polen, auf massenhaft Roma. Und im Hotel Bundeswehr-Soldaten. Die kommen aus Mainz 1300 km mit dem Kleinbus zum Einsatz für die Kriegsgräber-Fürsorge nonstop hierher gekommen – das hat wohl Tradition. Die Jungs – Zeitsoldaten – 20-30 Jahre alt, 10 plus Stabsunteroffiziere an der Zahl. Ich werde offiziell eingeladen, halte meinen Vortrag und alles wird offiziell gewürdigt. Die Dolmetscherin übersetzt ständig Ansprachen an mich und das geht auch am nächsten frühen Morgen so. Der Bürgermeister des nächsten Ortes, die Truppe ist jetzt in Arbeitsuniform, begrüßt mich mit stehendem Wodka. Begrüßungstrunk unter dem Lokal-Wappen, alle erheben sich, alles feierlich und fröhlich. Man trennt sich nach Gruppenbild vor Motorrad; die Studentin (Dolmetscherin) wird einen Bericht im Lokal-Anzeiger über unsere Kampagne veröffentlichen – alle sind sehr angetan. Ein pensionierter Lehrer aus Süddeutschland hat sich dazu gefunden. Er sucht, ist seit 10 Tagen hier, das Grab  bzw. die Grabstelle, seines im 1. Weltkrieg hier in der Kapatenschlacht 1915 tödlich verwundeten Großvaters. 100Tausend Deutsche und Östereicher (dazu gehörten auch noch viele au den Nachbar-Regionen) sowie über eine Million Russen mussten hier grausamst ihr Leben lassen. Unglaublich!

So Ihr Lieben, jetzt gehe ich im schönen Ungarn ins Hotel-Bett, hoffe auf ein baldiges wiedersenden des Tracking GPS und wünsche Euch: bleibt dran!

In Freundschaft

Peter

P.S.: Wer die Tour genau verfolgen möchte, hole sich bitte die für Mitglieder kostenlosen ADAC-Länderkarten. Ich fahre danach!

First of all, my dear readers, a few general comments, follow-ups, thoughts and observations…:

* So far I have covered more than 7500 KM and continue on my way with a lot of curiosity, fun and optimism (but also with a lot of exertion) and my top fit on- and off-road bike!

* My sub-conscious has figured out after some difficult but successful thinking that although among mathematicians the correct term is billions (Milliarden) (BTW among bankers and politicians as well), when talking about mosquitoes (see entry for 03.07.2010 below) the best term of course is “Myriarden”, what else!

* Meanwhile I reached Hungary (nice hotel for EUR 24), the pleasant little town of Sarospatak in 30C heat, since there was no accomodation to be had in the Slovak border town of Slov Mesto. Tomorrow I will continue over to Rumania. That means so far I have experienced 9 countries (including Germany) and 11 official languages – as well as pockets full of change in 7 currencies including the Euro in Germany and Finland – just in Europe!

* Ever since Finland, for sure since the southern Balkans, it has been getting darker again. Also, the first fruit trees since southern Finland (apples) and the first agriculture – as well as the first cows and meadows, and above all more and more storks, currently with young. I see nests with up to 5 chicks, as well as lots along the road, groups of 20 to 30 birds. Often the small towns, thanks to cross-border cooperative stork protection, boast one nest every 100 meters – there really are thousands! Really!

* Bikers greet each other here just like they do at home. There are many Harley drivers, but enduro bikes like my Suzuki DR 650 SE, Model 1996 with meanwhile 61,000 KM on the clock, are rare. Have yet to see my model, even though it is ideally suited for my purpose: light, nippy, tough, powerful (approx. 50 HP, weight without luggage approx. 165 KG) with an extra-large Acerbis petrol tank and additional luggage racks. Superb suspension (= shock absorbers from Wilbers/ prigrssive damping up front) for the at times very
rough side roads.

* In the eastern baltic regions, particularly those heavily influenced by Russia, it is often impossible to make out shopping centres or supermarkets relying just on the pictures or signs, whereas in the pretty eastern polish cities these are often in english or german.

* An anecdote showing the at times extreme poverty prevalent in eastern Latvia: at a petrol station I had to pay in advance: “otherwise the people just drive away!”.

* Some food for thought regarding the elks signposted heavily all the way from Finland to Lithuiania: sadly, unlike the deer at home, these frolic in great numbers under forest lights – unbelievable!

* Just like back home, kids here gladly sit on the moped, enjoy honking the horn and giggle with pleasure, to the delight of the photo-snapping parents.

* Probably due to the lack of tourists here on the eastern edge of the EU (except for Estonia, Tatu, where I bumped into German travel groups and businessmen) the people respond to questions in extremely long-winded and confused fashion when asked for the way or the next point of the map – its enough to drive one to despair. Instead of simply pointing to the nearest major road they look you in the eye and attempt to explain the way in Russian, Latvian, Hungarian, etc – maybe he will understanfd on the 4th attempt! And somehow it does.

* While writing about the diversity of languages I forgot to mention the occasional encounter with the Roma: starting from Slovakia you meet more and more of these people, hemmed into simple and decrepit tenement blocks by the authorities (in this town there are whole city quarters of them). They appear to be unemployed (some have been pressed into street cleaning duty in small units), extremely poor and noisy until late at night. I heard wistful, moving hymns sung by a duet in front of a church at midnight, so beautiful it almost felled me. Earlier I had been harassed by begging – until helped by Hungarians. At night my motorcycle had be always parked in a safe place.

And we continue with daily reports, partially in bullet points:

Thurs. 08.07: continued from Rezekne towards Vilnius (Lithuania’s capital “Wilna”). The famous Riga (capital of Latvia) is in the mid-west and hence I did not visit it. During the complicared search for a border-crossing to Lithuania near Daugavpils (previously a.k.a. Duenaburg) a rare local biker appears out of the blue and asks me in German where I am headed. As he is going the same way he takes me to Utena (Lithuania). We ride together for about 65KM to visit a friend of his. The two chat in Russian, the topic is motorcycle spares. Badges are exchanged. Since then I am an honorary member of the “RA’s”, Rolling Anarchists of Lithuania, with three skulls in the badge – I can show it to you later! Beer is tasted and expert opinions are exchanged. The advantage of the otherwise divisive Russian language: one can communicate across the three Baltic borders as well into Russia and the Ukraine – not bad! Finally arrived in Vilnius in bad weather, where I bumped into more German tourists.

Fri. 09.07: The next morning, after some research at the hotel, I successfully sought out a repair workshop to change my slippery, worn-out front tire. Vilnius comes across as cold and impersonal, a little bit flash
and surprisingly big with many imposing cultural buildings, impressive yet without charm. Apropos, since the middle of Latvia I have been riding along the Belarusian border (Minsk). At Lazdilav I entered Poland, our
neighbouring country. A wonderful country and unexpectedly beautiful, this eastern part of poland, with its kempt and warm towns. The old East Prussia still greets the visitor from the distant Olsztyn (Allenstein). In
Bialystock I find a good, reasonably priced hotel with a huge swimming pool and all mod cons. Everyone speaks perfect german, very friendly. And I thought there would be nothing but Bisons! What a great, modern city! In any case, drop all your prejudices (even I was sceptical). This country is beautiful and kempt, it reminds one of Switzerland and Austria, the standards are like at home yet the prices still reasonable. You simply must go, I for one am delighted!

Sat. 10.07.: At Terespol there is a huge, modern border-crossing (mainly trucks) into Belarus. I tented at Wlodawa on a public campsite among masses of people. Wonderful bathing lake, hundreds of kiosks and restaurants for thousands of summer guests – a colourful, happy throng, very nice.

Sun. 11.07.: It’s Neli’s, my dear Gschpusi-wife’s, birthday! At the edge of the forest before Przemysl I find a cheap hotel, the owner and his pal are harley-drivers but unfortunately not very communicative. Nice town.

Min. 12.07.: The journey continues through lonely, hilly landscapes with serpentines and lush vegetation, pretty villages and tidy estates. Short and very convenient short-cut to Medzilaborce (Slovakia). This is the hometown of Andy Warhol (his parent were born here) and there is an Andy Warhol museum, but it is seldom open, just like the stores. Here, unlike elsewhere in Poland, one immediately meets lots of Roma. In the hotel there are German Bundeswehr soldiers, all the way from Mainz 1300 KM away, who have come here by non-stop mini-bus to look after the war graves – it’s something of a tradition. The lads – conscripts – 20-30 years of age, plus 10 junior officers in total. I get an official invitation, present my cause and everything is officially honoured. The translator is continuously translating speeches addressed to me, and this goes on even the next morning. The major greets me standing up holding a glass of Vodka, meanwhile the soldiers are in uniform. There is an official welcome drink under the local coat of arms, everyone rises, everything is very festive and merry. We part ways after a group photo in front of the motorbike. The translator, a student, will publish a report in the local paper about my campaign – everyone is very moved. A retired teacher from southern germany, who has been here for 10 days already, is searching for the grave of his grandfather, who was mortally wounded here at the Battle of Limanowa (Karpaten Schlacht). One hundred thousand Germans and Austrians, many from neighbouring regions, as well as more than one million Russians lost their lives. Unbelievable!

My dear friends, I am on the way to my hotel bed here in beautiful Hungary, hoping for a swift reunion with my GPS and wish you all: stay with it!
In friendship,
Peter

PS: Anyone who wants to follow my route can get the relevant ADAC road maps – free to members. I ride according to these!

From → Die Benefiz-Tour

3 Comments
  1. Tom permalink

    okay,lange genug gelesen….
    sorry, dieses “Projekt” ist meines Empfinden zu “Heldenhaft”…..
    Schade,denn es gäbe (in der Vorrecherche zu hauf zu finden) eine Menge Anlaufziele, die, die Arbeit mit und an Kindern in unseren Europäischen Ländern hätte aufzeigen können….

    Ich ziehe meinen Hut vor der Entscheidung eines 72 jährigen diese Fahrt zu unternehmen, doch das ist alles so ein bisschen wie die “ZurSchaustellung eines Wagemutigen” in der Gepflegtheit der Europäischen, GPS geführten Sicherheit…
    Vielleicht bin ich der Einzige der so denkt (oder der einzige der es wagt es auszusprechen), jedoch fehlt mir der altruistische Geist dieser Fahrt sehr.
    Gerade in den ehem. Ostblockanrainern sind Heime anzutreffen, die die Armut und das fehlen von “Nichtmißhandlung” in Bildern so betreffend festhalten könnten und zu Spenden führen könnten.

    Vielleicht fies von mir,sorry, aber gefühlt…Gefühle, die beim durchqueren ganz Rußlands und die besonders Armen Länder (..stan) und deren Kinderarmut geprägt wurden und die mir bis heute im Gebälk hängen…So ist mir schon bewusst, was es heisst allein “ontheroad” zu sein, doch……
    Kinder,deren Schicksal, deren “Europäisches” Dasein, um die sollte es doch eigentlich hier gehen, oder….?

  2. Sabine permalink

    Also diesen Kommentar von Tom finde ich allerhand. Man kann nie allem und jedem gerecht werden, das liegt einfach in der Natur der Sache. Und Herr Vollmers scheint mit seiner Frau die Berufung zu haben, sich um misshandelte und missbrauchte Kinder zu kümmern und hat eben dieses Ziel. Des weiteren würde ich sagen Herr Vollmers ist 70 und nicht 72 – ich denke einfach, hier hat jemand überhaupt nicht den Sinn des Ganzen verstanden.
    Wir alle sind uns darüber bewusst, dass es gar nicht soweit weg von uns sehr sehr viel Armut und schlechte Lebensbedingungen gibt. Aber nicht jeder kann für jeden etwas tun und diejenigen, die etwas tun, sollten auch Anerkennung dafür bekommen.

    Übrigens finde ich dieses “Möchtegern Intelligenz-Dahergerede” echt albern, wenn man noch nicht mal die einfachste Kommasetzung und Rechtschreibung beherrscht.

  3. Renate Schusch permalink

    Liebe Freunde und Mitstreiter,
    jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern, für uns Organisatoren von der Basis ist die Arbeit sehr aufwendig und anstrengend.
    Unterstützen wir uns doch gegenseitig, etwas Motivation können wir immer gut gebrauchen.
    Wir danken ALLEN, die sich hier für die Tour und unser Anliegen, für die Kinder, einbringen.
    Herzlichen Gruß
    Renate Schusch

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